Justin Foster hatte es in seinem Whitepaper "Creating Videos That Sell" bereits angedeutet und auch wir haben darüber im "Exciting Commerce Video Shopping Guide" berichtet: Online-Videos verkaufen immer dann besonders gut, wenn Shopbetreiber auf (Alltags-)Probleme hinweisen und Lösungen versprechen:
"To get video viewers to buy, retailers need to first consider motivations driving shoppers to purschase products. Most products are purchased because a Core Human Motivator is acting on the shopper: such as hope, fear, social acceptance, pain or pleasure."
Aktuell mehren sich in den einschlägigen Blogs wieder die Beiträge, in denen solche Tipps zum Video-Storytelling zu finden sind. Letzten Endes können Shopbetreiber also bei Produkt- oder Ratgeber-Videos immer nach demselben Muster verfahren, um die Vorzüge ihrer eigenen Produkte anzupreisen:
So weit zumindest die Theorie. Denn aktuell stellt sich mehr denn je die Frage, wie wichtig eigentlich originelles Storytelling für den Verkaufserfolg ist:
"Im Dezember kauften Kunden, die sich Produktvideos von Treepodia anschauten, durchschnittlich um 64 Prozent eher als Kunden, die sich die Videos nicht ansahen", weiß Andreas Berner, Vertriebs- und Marketing-Direktor von Treepodia in Deutschland. "Wir garantieren, dass die Nutzung von Treepodia unseren Kunden mehr einbringt, als Klickkosten entstehen", erläutert Berner."
Anscheinend also performen solche Slideshows also genauso gut wie selbst gedrehte Videoclips. Das erstaunt umso mehr, da bei Slideshows klassische Storytelling-Ansätze - eine Person stellt sich vor, spricht über ein Problem und findet dafür eine Lösung - in der Regel höchstens vage vorhanden sind. Auch authentische Bilder, Emotionen und Personality - kurz: der menschliche Faktor im E-Commerce - lassen sich über Slideshows eigentlich kaum vermitteln.
Wird Storytelling also vollauf überschätzt, wenn sich über solche Bilder bereits die gewünschten positiven Umsatz-Effekte erzielen lassen?
P.S.: Den Anstoß zu diesem Posting gab eigentlich ein spannender Beitrag in einem US-Blog über Storytelling-Ansätze. Leider kann ich den Link dazu aber nicht mehr finden. Falls er wieder auftaucht, reiche ich ihn aber nach.
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