Ab morgen verabschiedet sich twive! in eine kurze Winterpause. Vorher aber möchten wir noch einmal das Bewusstsein dafür schärfen, was im Hinblick auf Shopping-Apps im neuen ECommerce-Jahr möglich ist bzw. sein sollte.
Vor diesem Hintergrund listen wir heute zehn iPad-Anwendungen, die uns in diesem Jahr am stärksten faszinieren konnten. Wir legen den Fokus dabei bewusst nicht auf reine Shopping-Apps. Zum einen, da die Auswahl in diesem Marktsegment leider nach wie vor sehr begrenzt ist. Zum anderen, da Apps aus anderen Bereichen oftmals deutlich progressiver wirken und damit aufzeigen, was bei Nutzerführung und Ansprache auch im Tablet-Commerce möglich ist.
Die Apps erscheinen in chronologischer Reihenfolge, ein Ranking nach Punkten haben wir bewusst vermieden. Schließlich ist die Auswahl ohnehin schon sehr subjektiv und sollte daher für sich sprechen:
- Amazon Windowshop (iTunes Link)
Wer einmal den Windowshop auf dem iPad nutzt, will nicht mehr im klassischen Shop einkaufen. Es ist damit wohl nur eine Frage der Zeit, wann andere Händler das Prinzip klonen und ähnliche Angebote starten. - Aweditorium (iTunes Link)
Der Begriff "Stöbern" bekommt bei dieser Musik-Shopping-App eine vollkommen neue Dimension. Musiktitel und Bands werden spielerisch, ja fast zufällig entdeckt. Und das Beste: Man hat richtig Spaß dabei. - Flipboard (iTunes Link)
Über die Social-Media-App Flipboard wurde zuletzt viel geschrieben, da es die Anwendung in fast jede Best-of-Liste geschafft hat. Zu Recht. Jetzt muss nur noch der Handel das Flipboard-Prinzip entdecken. - Fotohits (iTunes Link)
Wurde wie auch Flipboard von Apple im Herbst einmal zur "iPad-App der Woche" gekürt. Die Anwendung zeigt beispielhaft, warum 360-Grad-Ansichten und Videos erst auf dem iPad richtig zur Geltung kommen. - HRS.de (iTunes Link)
Vielleicht die konventionellste Anwendung in unseren Top Ten. Während aber die Hotel-Suche auf klassischen Websites oftmals ein Gräuel ist, macht die HRS-App dank Google-Maps und Kompass durchaus Spaß. - iBooks (iTunes Link)
Apples hauseigene Shopping-App darf natürlich auch in unserer Liste nicht fehlen. Schließlich spielt der Konzern aus Cupertino hier beispielhaft mit grafischen Metaphern und einer guten Usability. - Stella McCartney (iTunes Link)
Erst vor wenigen Tagen veröffentlicht, aber dennoch eine kleine Perle. Der durchaus krude Mix aus Kurzfilm, Gamification und Minimal-Music lässt einen zwar etwas ratlos zurück. Das ist aber durchaus gut so. - Net-a-Porter (iTunes Link)
Sicherlich hat auch die iPad-App vom englischen Versandhändler noch einige Macken. Die Kombination aus Mode-Magazin und Shopping-Links könnte auf dem iPad allerdings schnell Schule machen. - Pages (iTunes Link)
Nicht gerade eine typische twive!-Anwendung. Pages ist dennoch aus zwei Gründen sehr interessant: So zeigt die App einerseits, das man auf Tablet-PCs arbeiten kann. Und das es auch noch Spaß macht. - Twitter for iPad (iTunes Link)
Optisch ist diese Anwendung einfach eine Augenweide. Die iPad-Optik hat daher völlig zu Recht bereits auch ihren Weg ins offene Web gefunden. Was zeigt, wie sehr iPad-Apps das Webdesign prägen können.
Haben wir irgendeine Anwendung vergessen? Hat es eine App zu Unrecht in unsere Best-of-Liste geschafft? Wir freuen uns über Anregungen und Meinungen. Und natürlich viele, viele spannende (Shopping-)Apps im ECommerce-Jahr 2011.
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