In den vergangenen Tagen sind neue Shopping-Apps für das iPad veröffentlicht worden, die wir wie versprochen an dieser Stelle kurz vorstellen möchten. Den Anfang macht die App der Prospektpiraten (iTunes Link), die der Otto-Tradition folgt und damit stellvertretend für das deutsche iPad-Jahr 2010 steht:
"Das Geschäftsmodell erinnert an die ortsbasierten Services von kaufDa (iTunes Link) und meinprospekt (iTunes Link), ohne allerdings den Link zum Einzelhändler zu finden. kaufDa stellt vorrangig auf die Werbeblättchen im Einzelhandel und von Dienstleistern vor Ort ab."
Eine revolutionäre iPad-App sieht sicher anders aus. Für Einzelhändler könnte die digitale Prospekt-Sammlung am POS aber vielleicht noch wichtig werden:
"Nicht immer hat jeder Einzelhändler die Produktkataloge in der aktuellen Ausgabe sofort griffbereit, so Donat Brandt, Geschäftsführer der Premiumprospekt Digitale Medien, die hinter dem Angebot steckt. Meist haben selbst große Namen wie Sony, Panasonic oder Olympus ihre Prospekte nicht online verfügbar - eigene Apple-Apps sind die Ausnahme."
Während sich die App der Prospektpiraten also auch an B2B-Kunden richtet, bedient Stella McCartney mit ihrer frisch veröfentlichten Anwendung (iTunes Link) ganz klar das B2C-Segement. Und das auf recht progressive Art und Weise:
"Die kostenlose Applikation gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Frühjahr/Sommer-Schau 2011 sowie das Shooting der Herbst/Winter-Kampagne 2010 und zeigt hochwertige Fashion-Filme. Im Tagebuch 'Stella’s Diary' verrät die Designerin ihre ganz persönlichen Eindrücke und Inspirationen. News, Updates und Informationen zu den neuesten Produkten halten zudem auf dem Laufenden. Darüber hinaus zeigt die App Werke des Künstlers Barry Reigate, der die Stella-McCartney-Kampagnen illustriert hat, sowie Arbeiten von Fotografen, die sich von der Natur inspirieren ließen. Im letzten Teil der App kann man die Kinderkollektion von Stella McCartney auf spielerische Art erleben."
Zwar lassen sich zentrale Elemente der iPad-App auch über den Browser abrufen. Die iPad-Mix aus Kurzfilm, progressiver Musik (Brian Eno) und Spiele-Elementen wirkt aber eine ganze Spur abgefahrener. Auch wer mit Designer-Mode wenig anfangen kann, sollte die App daher unbedingt einmal testen.
Übrigens: Zum Ende der Woche werden wir die fünf spannendsten Shopping-Apps aus dem Jahr 2010 küren. Über interessante Vorschläge per E-Mail an kontakt@twive.com oder über die Kommentarfunktion freuen wir uns daher.
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