Keine Frage: Mobile Commerce und Augmented Reality zählen derzeit wohl zu den gehyptesten Interaktiv-Themen. Und während sich bei Mobile Commerce prinzipiell die Sinnfrage stellt, gilt das auch bei solchen AR-Anwendungen:
Zwar sind auch wir prinzipiell vom Potenzial gelungener AR-Anwendungen überzeugt, da Händler auf diese Weise über emotionale Bewegtbilder verkaufen können: ohne selbst noch dafür Video-Content produzieren zu müssen:
Anwendungen mit konkretem Mehrwert sind aktuell aber mehr Ausnahme als Regel. Oder um es mit den Worten von Peter Turi auf den Punkt zu bringen:
"Ein echter Nutzwert für die Verbindung von Print und AR ist weit und breit nicht zu erkennen."
Tatsächlich aber steckt in AR-Anwendungen viel Zukunftspotenzial. So ist etwa bei virtuellen Webcam-Anproben bereits heute weit mehr möglich als aktuelle Anwendungen leisten. In der aktuellen Ausgabe 19/2010 der Internet World Business klärt Metaio-Sprecher Jan Schlink auf (noch nicht online verfügbar):
"Bereits heute ist prinzipiell möglich, dass Nutzer ein T-Shirt vor einer Webcam am PC richtig anprobieren, indem sich das Kleidungsstück beim Drehen des Oberkörpers mitbewegt. Die technischen Voraussetzungen sind ein PC mit Dual-Core-Prozessor, mindestens 1,7-Gigahertz-Taktung und eine 3D-Grafikkarte. Letztere sind aber heute noch keine Selbstverständlichkeit. Weswegen Händler derzeit lieber eine einfachere Variante wählen, die möglichst viele Nutzer starten können."
Mehr zum Trend-Thema Augmented Reality gibt es im dritten Teil der Video-Shopping-Serie von Exciting Commerce in der aktuellen Ausgabe 19/2010 der Internet World Business. Das Heft erscheint demnächst im Online-Archiv.
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