Bereits vor gut einem Jahr hatte Zara angekündigt, eine virtuelle Filiale im Web zu eröffnen. Jetzt ist der Fashion-Shop online, wie Mail-Men.de berichtet:
"Zara verzichtet bei der Produktpräsentation auf Schnickschnack und lässt komplett die Bilder sprechen. Auf der Produktübersicht und Detailseite sind nur die nötigsten Informationen zu finden. Ein interessanter Kontrast im Vergleich zum Wettbewerb. Was ebenfalls auffällt ist, das die Produkte recht Kühl präsentiert werden: ohne den Kopf eines Models."
Zara verfolgt bei seinem neuen Mode-Shop einen Multi-Channel-Ansatz, der sich auch wunderbar für ein Shopping-Konzept auf (mobilen) Tablet-PCs eignet:
"Zara bietet offensiv den kostenlosen Versand zur Abholung in die Filiale an. Auch retournieren kann man dort, oder die Sendung kostenlos zuhause abholen lassen. Das ist klar und eindeutig kommuniziert. Die "Default"-Einstellung sieht allerdings die Lieferung nach Hause vor, zum Preis von 3,95 Euro."
Zwar klemmt es auch bei der neuen iPad App von Zara (iTunes-Link) noch bei Navigation und Inhalten. Die Anwendung kann aber durchaus begeistern und erinnert bisweilen doch sehr stark an die beliebten iApps von Net-a-Porter:
Auch die Zara-App spielt mit dem Neigungssensor, wenn auch dieses Feature aktuell noch nicht ganz ausgereift scheint. Ein Quantensprung im Vergleich zu Deutschlands erster Shopping-App für das iPad ("Otto Home Affaire") stellt die Zara-Anwendung aber trotz einiger Bugs bereits heute dar. Denn gerade bei der Navigationsentwicklung wurden doch einige zentrale Erfolgsfaktoren beachtet.
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