Ob PDF-Kataloge oder grafische Metaphern ohne echten Mehrwert: Worauf man bei Shopping-Apps für das iPad verzichten sollte, haben wir schon thematisiert:
Was aber sind nun die Erfolgsfaktoren bei iPad Apps? Mögliche Antworten auf diese Frage liefert nun Thomas Lang, der sich in seinem Carpathia-Blog gerade einige spannende Gedanken macht:
"Websites und iPhone Apps lassen sich aber nicht 1:1 aufs iPad übertragen. Entweder sind die Links und Funktionen zu klein oder die Auflösung und Grösse zu gering. Wer sein Angebot für iPad & Co. optimieren will, muss einen Mittelweg einschlagen. Damit iPad Apps funktionieren, müssen diese die gestenbasierte Steuerung berücksichtigen, aber auch haptische Funktionen und lagesensitive Steuerungen integrieren."
Und wie seine Theorie in der Praxis aussehen könnte, illustriert dieses Beispiel:
"Nutzt eine iPad-App zusätzlich GPS und Neigungssensor, wird sie garantiert zum Favoriten gekürt. Der Neigungssensor birgt noch ungeahnte Möglichkeiten. Wie wäre es, wenn sich ein Produkt in gleichem Maße dreht, kippt und neigt wie das iPad? Damit kommt man einem 3D-Shopping-Erlebnis schon sehr nahe. Aber aufgepasst: Produktpräsentationen und Videos dürfen nicht zu lange laden und müssen gleichzeitig trotzdem qualitativ überzeugen. Auf PDFs auf dem iPad hat niemand gewartet."
Thomas Lang also stärkt unsere Überzeugung, dass Händler auf dem iPad ihre Produkte haptisch erlebbar machen müssen. Die zentrale Frage bleibt damit, welcher Anbieter wohl als erster sein Sortiment in Ansätzen greifbar macht.
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