225.000 Apps stehen im Apple AppStore prinzipiell zum Download bereit. Doch genutzt wird davon lediglich ein Bruchteil, wie jetzt Umfragewerte bestätigen:
"Bereits 29 Prozent der 14- bis 49-Jährigen gehen laut TNS Emnid über Handys, Smartphones oder andere mobile Geräte wie Tablet-PCs ins Web. Vor allem die jüngere Generation surft zunehmend unterwegs.
48 Prozent der mobilen Surfer zwischen 14 und 29 Jahren nutzen bereits Apps. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur 23 Prozent. Durchschnittlich hat jeder Konsument 14 Apps auf dem Handy und nutzt acht von ihnen regelmäßig."
Diese Zahlen bestätigen damit: Aufmerksamkeit ist in der Appconomy ein noch höheres Gut als im offenen Internet. Die Herkulesaufgabe besteht also darin, dass Kunden eine Shopping-App erst einmal entdecken und installieren.
Wenn allerdings eine Shopping-App auf dem iPad landet, stehen die Chancen gut für Händler. Da die klassische Online-Suche auf Smartphones und Tablet-PCs nur eine untergeordnete Rolle spielt, bleiben Kunden im Zweifelsfall einem Anbieter einer App wohl eher treu als einem klassischen Online-Shop, der nur einen Klick entfernt ist von Google und zahlreichen Preisvergleichsdiensten:
Damit E-Commerce auf dem iPad funktioniert, müssen sich Händler also auf den Tablets ihrer Kunden verankern. Offen bleibt damit die spannende Frage, wie eine App für Nutzer so interessant bleibt, dass sie eben nicht umgehend wieder gelöscht wird. Oder reicht dafür bereits eine bekannte Shop-Marke?
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