Bereits vor zwei Monaten hatte Otto seine Shopping-App "Home Affaire" (iTunes Link) veröffentlicht und damit wohl als allererster deutscher Händler eine App für das Apple iPad präsentiert. Schließlich hat man in Hamburg ja seine Gründe:
"Hans-Otto Schrader glaubt an den Umsturz im Versandhandel – durch Apples neuen Computer iPad. Auf der Pressekonferenz zur Bilanz ließ der Chef der Otto-Gruppe die Computer an Journalisten verteilen, damit sie die Otto-Anwendung auf dem neuen Apple Computer ausprobieren konnten.
„Mit dem iPad lassen sich völlig neue Shopping-Konzepte realisieren“, frohlockte Schrader. Der Rechner „stellt für den Mobile Commerce eine Revolution dar“. Das Gerät sei der „Missing Link zwischen Katalog und Shop“.
Im Praxistext allerdings warten Otto-Kunden vergeblich auf ein völlig neues Shopping-Konzept bei der iPad App. Das verdeutlicht ein Usability-Test, den kürzlich die Kollegen von Konversionskraft durchgeführt haben:
"Hier sind die Ergebnisse des ersten iPad-Usability-Checks, bei dem wir fünf iPad- und Shopping-affine Nutzer gebeten haben, eine Kommode mit Hilfe der iPhone-App von Otto zu bestellen:
PS: Wir wissen, dass das nur ein ganz einfacher und erster Usability-Check ist,… aber: zu ganz ähnlichen Ergebnisse kommt eine Analyse des iA-Magazins – hier wurde die Umsetzung des WIRED Magazins auf dem iPad analysiert. Wir freuen uns auf die nächste Generation der Shopping-Apps!"
Das Video an sich spricht bereits Bände. Doch wer mehr Details braucht, findet weitere zentrale Erkenntisse aus dem Usability-Test auch in dieser Checkliste. Immerhin besteht ja durchaus die Hoffnung, dass künftig vieles besser wird.
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