Bislang denken viele Händler noch vor allem darüber nach, wie sich eigentlich bestehende Online-Geschäftsmodelle auf dem iPad abbilden lassen. Dabei geht aber ein wenig unter, dass sich dank iPad und zahlreichen weiteren Tablet-PCs ja prinzipiell auch neue ECommerce-Geschäftsmodelle etablieren könnten:
"Eine Produktgruppe, die das iPad gegebenenfalls forciert, sind Lebensmittel. Warum? Eine der Hauptnutzergruppen für das iPad dürften junge, dynamische, technik-affine Berufstätige sein. Also Menschen, die eigentlich keine Zeit dafür haben, den leeren Kühlschrank aufzufüllen.
Mit dem iPad ergibt sich jetzt die Möglichkeit schnell unterwegs die notwendigen Bestandteile für das Abendessen zu bestellen. Das iPad sagt mir wo der nächste Supermarkt auf dem Weg nach Hause ist, ich bestelle und bezahle online, fahre zum Supermarkt und hole mir dort die fertig zusammengestellte Ware ab – ohne Suchen in den Gängen, ohne Warten an der Kasse."
Sicherlich ein spannender Ansatz. Wobei natürlich die Kardinalfrage bleibt, ob das iPad auch wirklich ein Mobil-Device wird oder Discounter nicht vielleicht doch eher ihre potenzielle Zielgruppe beim Surfen auf dem Sofa erreichen:
Vielleicht aber bietet ja der zweite Anwendungsfall sogar noch mehr Potenzial für das Online-Lebensmittelgeschäft? Gut vorstellbar, dass Konsumenten ihren Einkaufszettel quasi nach Feierabend lieber auf dem iPad schreiben als am PC und anschließend Bestellungen tätigen. Doch welches visuelle Shopping-Erlebnis müsste dann ein iPad-Supermarkt bieten? Video-Verkostungen wie Zabar's?
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