In japanischen Drogerien können Kundinnen seit geraumer Zeit im interaktiven Schmink-Spiegel virtuell Make-Up testen. Und auch dank Dienstleister EZface lassen sich Lipgloss, Eyeliner und Puder vor Ort inzwischen digital probieren:
"The kiosk application is a computerized beauty advisory designed to provide instant personalized makeup suggestions based on skin tone, eye color and other facial features. The system takes the consumer's photo and instantly analyzes it for facial features and color profile. The consumer can than "try on" various products to see how they look. The virtual beauty makeover technology is designed to encourage consumers to try new looks through an intuitive user interface."
Doch so überzeugend sich die Vorteile der Kiosk-Anwendung auf dem Papier lesen mögen: Die entscheidende Frage bleibt, ob das wahre Umsatzpotenzial von solchen AR-Anwendungen wirklich im stationären Handel lauert.
Make-Up lässt sich vor Ort ja auch real probieren. Oder ist es virtuell eventuell angenehmer, weil Kunden dann nicht zum Bittsteller werden müssen? In Online-Drogerien jedenfalls würde die AR-Lösung theoretisch mehr Sinn ergeben.
Dort kommt sie zwar durchaus zum Einsatz. Man wird allerdings irgendwie das Gefühl nicht los, dass Kunden die virtuelle Makeup-Probe gar nicht so sehr als Mehrwert empfinden. Kann sich jemand vorstellen, warum das eventuell so ist?
Passend dazu:

hier gibt es auch sowas ähnliches www.taaz.com
Kommentiert von: Marc | 29. Juni 10 um 20:21 Uhr