PaulinePauline hat die neue iPhone-App von Vente Privée jetzt einmal unter die Lupe genommen und schön herausgearbeitet, warum gerade in der Kombination aus Mobile-/Visual-/Liveshopping so viel Zukunftspotenzial steckt:
"Wenn es ein Shop-Konzept gibt, dass unbedingt eine Mobile-App braucht, dann sind es die Shopping-Clubs! Warum braucht ein Shopping-Club eine Mobile-App? Weil man in einem Shopping-Club nicht zu jeder Uhrzeit die gleichen Chancen auf Schnäppchen hat.
Morgens um 7 oder um 9 Uhr (oder je nachdem, wann die Aktionen starten) muss man online sein, um bei den heiß begehrten Marken zuschlagen zu können. Und was macht man morgens um 7 oder um 9? Man liegt im Bett, sitzt in der S-Bahn oder steht im Stau. Daher: App!"
So schön sich allerdings die Videos zu den Verkaufsaktionen auf dem iPhone machen, so starr orientiert sich Vente Privée bisweilen an dem klassischen Shop-Konzept. Hier müssen Händler langfristig noch lernen umzudenken:
"Mobile-Shopping stellt neue Herausforderungen an Händler, deren Angebote nicht nur auf die mobilen Devices adaptiert werden müssen. Es gilt auch, das Nutzungsverhalten und die lokalen Begebenheiten zu berücksichtigen.
Käufer können mobil viel zeitkritischer in dem Moment abgeholt werden, wenn der Kaufentscheid fällt oder dieser angebahnt wird. Der kleine Bildschirm stellt eine der größten Herausforderungen dar. Das Einkaufserlebnis und der Transport von Emotionen muss auch auf dem Mobile Screen optimal präsentiert werden."
Ebenfalls eine App am Start hat US-Shoppingclub Gilt Groupe, der im vergangenen Jahr 97 Mio. US-Dollar Umsatz (+67 Prozent) erwirtschaften konnte. Die Anwendung von Gilt ist allerdings für das iPad konzipiert und erreicht Nutzer damit in einem anderen Umfeld als die App von Vente Privée.
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