Nachdem Amazon seit Jahresbeginn bereits eine deutsche Version seiner iPhone App am Start hat, ist nun mit Kindle auch die erste iPad-Anwendung verfügbar:
"The app lets users select from thousands of books available in the Kindle Store on iPad and features Amazon Whispersync technology that saves and synchronizes customers' last page read, bookmarks, notes and highlights across their Kindle, Kindle DX, iPhone, iPod touch, Mac, iPad and more. U.S. customers can choose from over 550,000 books available in the Kindle Store."
Bei dieser Vorlage (iTunes-Link) drängt sich fast schon zwangsläufig die Frage auf, ob sich über virtuelle Bücherregale nicht auch andere Produkte verkaufen lassen. Schließlich hat Amazon mit seinem Windowshop ein browserbasiertes Shop-Frontend am Start, das auf dem iPad zu neuen Ehren kommen könnte:
"Der Slogan ‘Lose yourself in Amazon Bestsellers’ beschreibt recht gut den Sinn und Zweck des Shops. Die Bestseller der verschiedensten Kategorien werden den Nutzern in einer multimedialen Art und Weise präsentiert. Hinterlegt werden die Produkte mit Videoclips & Sound. Über die Cursor-Tasten kann durch die einzelnen Kategorien und Artikel gesurft werden.
Der Windowshop greit den Inspirations-Charakter eines Online-Shops auf und versucht vom reinen Bedarfsdecker (Kunden wissen, was sie kaufen möchten) zum Bedarfswecker (der Shop weiß, was der Kunde benötigt) zu werden."
Der von Stephan Uhrenbacher beschriebenen "Nutzungssituation Sofa" jedenfalls könnten solche Windowshops durchaus gerecht werden. Auch wenn Usability-Experten noch zweifeln, ob sich Windowshops wirklich intuitiv bedienen lassen.

Ich beobachte den Windowshop.com von Amazon schon länger - aber so lange er in Flash realisiert ist, wird er leider auf den Apple Devices nicht laufen.
Aber das ganze ist wohl nur eine Frage der Zeit.
Kommentiert von: Thlang | 15. Juni 10 um 21:48 Uhr
Ja, die aktuelle Flash-Problematik. Irgendwann dürfte sich das aber wohl in der Tat erledigen. Weil sich die Inhalte dann eben über Umwege auf dem iPad darstellen lassen. Video-Hosting-Anbieter wie Vzaar schaffen es ja bereits heute, Flash-Videos auf dem iPad auszuliefern (siehe http://bit.ly/c0eqnQ)
Kommentiert von: Stephan Meixner | 16. Juni 10 um 12:07 Uhr