Handelskraft bezeichnet die Augmented-Reality-Anwendung von Zugara schon einmal als "Video-Shopping-Anwendung des Jahres". Und auch wir sind davon überzeugt, dass in solchen AR-Services sehr viel Zukunftspotenzial steckt:
"Mittels AR kann ich auch nach Ladenschluss beispielsweise Brillen anprobieren oder Kleidungsstücke auf mich projizieren. AR kann und will dabei nicht das Einkaufserlebnis ersetzen. Vielmehr ist der Grundgedanke, den Konsumenten über eine weitere Facette zur Marke oder zum Produkt zu bringen."
Doch alle Theorie bleibt grau: Interessant ist daher vor allem, wie eigentlich die Zielgruppe an sich über diese Webcam-Shopping-Anwendungen denkt:
"Den einzigen Vorteil, den Offline-Shopping ja noch bietet ist das Anprobieren. Und in dieser herrlichen Anwendung von Zugara spiegelt sich ein toller und simpler Insight wieder: Denn Menschen greifen eher zum Portemonnaie, wenn sie vorher mit dem Objekt persönlich zu Gange waren. Verfügbarkeitsheuristik heißt das.
Zwei Faktoren hindern den Fortschritt jedoch noch: Konservative Denke und technische Endgeräte. Mit der immer größeren Verbreitung von Laptops oder Mobiltelefonen mit Webcam dürfte Punkt zwei aber in wenigen Monaten schon gegessen sein. Und da Leute ohnehin immer bequemer werden, wird es schon bald die ersten Personen geben, die ihre persönliche Anprobe auf Facebook posten und damit ihre 473 Freunde infizieren."
Bloggerin Talinee hat die Zugara-Anwendung bereits im Selbsttest auf Herz und Nieren geprüft, dabei allerdings auch einige Kinderkrankheiten entdeckt:
"Wenn ich ein Kleid mit “mag ich nicht” markiere, bekomme ich keine Empfehlungen für andere Artikel mehr. Die gibt es nämlich nur zu Artikeln, die man mochte. Theoretisch hätte ich also die Augmented Reality verlassen, am PC einen neuen Artikel auswählen, wieder die Kamera starten und anprobieren müssen.
Kurzum: Bis das so schön einfach aussieht wie im Werbevideo von Zugara braucht es wohl ein bisschen Übung – oder einfach ein besser ausgebautes räumliches Vorstellungsvermögen?"
Im Mode-Shop Tobi.com ist die Augmented-Reality-Anwendung von Zugara bereits seit vergangenem Herbst im Einsatz (Projektname: "Fashionista").
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