Mit der InVideo-Shopping-Lösung von ViCommerce können Online-Händler direkt in ihren Videos im Shop die passenden Produkte anzeigen und verkaufen.
Jetzt bietet der Münchner Dienstleister seine Technik zusätzlich für Agenturen an, die Video-Marketing-Kampagnen (für Händler) umsetzen oder planen:
"ViCommerce bietet seine InVideo-Shopping Lösung ab jetzt auch für zeitlich begrenzte Kampangen an. Doch nicht nur das Geschäftsmodell wurde erweitert, sondern auch die Funktionalitäten angepasst. So ist es nun möglich, dass der Video-Shopping-Player auf die individuellen Designanforderungen einer Kampagne angepasst wird."
Auch am Preismodell hat ViCommerce geschraubt. Normal verlangt ViCommerce von Händlern eine vierstellige Setup-Gebühr plus variable Kosten auf Basis eines Pay-per-View-Modells. Agenturen zahlen aber nun von vornherein weniger:
"Neu ist ferner, dass der Video-Shopping-Player bei zeitlich befristeten Kampagnen nach der Nutzungsdauer auf Wochenbasis - ohne Fixkosten – abgerechnet werden kann."
Die Line Extension ist für ViCommerce sicher sinnvoll. Denn gerade für Online-Händler bietet es sich durchaus an, als Werbemittel interaktive Video-Ads mit klickbaren Hotspots und Produktinformationen zu verwenden.
Die Agenturlösung ist damit sicherlich nicht uninteressant, auch wenn sich die Investitionen in aufmerksamkeitsstarke Video-Werbung wahrscheinlich nur die wenigsten mittelständischen Shopbetreiber leisten können.
Sinnvoller ist es langfristig daher, wie im Falle Zappos die Produktclips im Shop als Video-Widget einzubinden. Dann nämlich kann die Zielgruppe selbst die Clips verbreiten. Und Händler sparen sich die Kosten für teure Medialeistung.
Der Nachteil von Video-Widgets: Einbinden können Nutzer die Clips eigentlich nur in Web-2.0-Umfeldern. Wer mit InVideo-Shopping auch auf klassischen Content-Portalen verkaufen will, muss daher ins Marketing investieren.
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