In der Theorie bergen Video-Shopping-Anwendungen enormes Potenzial für Händler, was Abverkauf, Branding und Kundenbindung betrifft. In der Praxis allerdings bleiben die Video-Erfolge laut Forrester meist eher überschaubar:
"Even though 68% of the top 50 Internet retailers feature video on their web sites, only 16% of online shoppers say they watch these videos. But, of those who do watch videos, 64% say they find the videos very useful."
Der Hauptgrund für die überschaubare Video-Nutzung ist den Marktforschern zufolge, dass Kunden in Shops erst gar nicht mit Videos rechnen:
"One reason for the low adoption rate is that product videos are relatively new. Most e-retailers have only added product videos within the past 12 to 14 months. As a result, U.S. online buyers are more familiar with other features, such as detailed product descriptions, zoom or enlarged photographs. As consumers become more accustomed to seeing product videos on retailer Web sites the usage will increase."
Doch ist es wirklich nur eine Frage der Gewohnheit? Sicher sind Video-Services heute meist noch mehr Ausnahme als Regel. Oft genug verpufft Video-Marketing aber auch schlichtweg, weil Händler einfach ihre Hausaufgaben nicht machen.
Laut dem lesenswerten OneToOne-Beitrag über visuelle Verkaufsansätze gilt zum Beispiel Otto als Innovationstreiber. Und in der Tat machen die Video-Shopping-Elemente die Mode im Online-Shop erst richtig lebendig.
Otto aber zeigt auch das prinzipielle Problem im deutschen E-Commerce. Denn auf der Shop-Homepage ist von den aufwändig inszenierten Catwalk-Clips nichts zu sehen. Und wer seine Videos versteckt, kann nur schwer davon profitieren.
Passend dazu:

Ich als Konsument kann sagen, dass Verbraucher von Video-Marketing im Internet sehr genervt sind. Automatisch anlaufende Videos kommen immer sehr plötzlich sind laut und erschrecken eher als das sie reizen.
Ich hasse das!
Kommentiert von: Flug Bangkok | 04. Dezember 09 um 13:37 Uhr