Was zeichnen erfolgreiche Produktvideo aus? Laut Kollege Foster performen Clips immer dann am besten, wenn Shopbetreiber im Video psychologische Grundbedürfnisse ansprechen und ein Service-Versprechen kommunizieren.
Vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Clip zum Navigationsgerät 8410 von Navigon fast schon ein Paradebeispiel für ein gelungenes Produktvideo.
Navigon-Produktmanagerin Julia Bessler erklärt im Clip in leicht verständlicher Alltagssprache, warum sich das Navigationsgerät besonders einfach bedienen lässt und warum die neuen 3D-Straßenkarten so realistisch wirken.
Wer das Produkt also kauft, befriedigt gleich mehrere Vorteile auf einmal (leichte Handhabung, fotorealistische 3D-Simulation). Dennoch wird das an sich gelungene Navigon-Video nur schwer Konversionsraten steigern können.
Warum? Nun, das Produktvideo ist in erster Linie für Pressevertreter bestimmt. Im Shop dagegegen gibt es auf den ersten Klick ein anderes Video zu sehen, das mit englischen Zwischentiteln und ohne Moderation daher kommt.
Wer sich allerdings über Details wie den integrierten Media-Player informiert, bekommt dann doch Auszüge aus dem gelungenen PR-Clip zu sehen. Warum aber packt Navigon nicht gleich das deutsche Video in die Artikelbeschreibung?
Vielleicht ist es ja wirklich so, wie Foster klagt. Viele Händler haben an sich beste Voraussetzungen für spannenden Video-Content, sind sich dessen aber einfach nicht bewusst. Der Fall Navigon legt diese Vermutung zumindest nahe.
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