"Frosch oder Vogelperspektive?", fragt der Internet-Briefing-Blog und verweist darauf, wie sich Produkte in Videoclips über gut gewählte Kameraeinstellungen besonders packend visualisieren lassen:
"Wer die Kamera in der Hand hält, besitzt die Macht. Videos sind Bildergeschichten. Sie geben Objekten Raum oder lassen beim Zuschauer beklemmende Gefühle hoch kommen.
Ob wir jemanden sympathisch finden, ob wir eine Situation gleich verstehen oder noch im Dunklen gehalten werden, kann die richtige Kameraperspektive und Einstellung entscheiden."
Wer sich also für klassische Produktvideos interessiert, sollte nach Möglichkeit jedes Feature eines Artikels im Clip in einer Nahaufnahme erklären.
Wie oft aber dürfen sich Einstellungen in einem Video eigenlich ändern? Der Briefing-Blog-Autor Daniel Niklaus klärt auf:
"Wenn Sie nicht gerade ein modernes Musikvideo erstellen, gilt die Faustregel: Eine Einstellung sollte mindestens drei Sekunden dauern. Damit der Zuschauer sich ein Bild von der Szene machen kann. Eine weitere Faustregel ist: Nur wechseln, wenn es einen Grund dafür gibt."
Als Futter zur Theorie: Aus einer Perspektive gefilmt sind beispielsweise die preisgekrönten Weinvideos von TVIno.de. Wechselnde Kameraeinstellungen dagegen sind in der Regel oft bei moderierten Produktvideos zu beobachten.
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