Nachdem es in den vergangenen Wochen ein wenig ruhig um Markus Kobelt war, hat der Video-Pionier nun einen Haufen neuer Gartenvideos veröffentlicht.
Wie aber schafft Kobelt es nur, in so kurzer Zeit solch ein Vielzahl an Video zu produzieren? Nun, einige Details zu seinem Video-Produktionsprozess hatte der Lubera-Chef bereits vor kurzem im "Tradoria Händlerzeit-Magazin" verraten:
"Es lohnt sich, Projekte zur Steigerung der Produktivität zu planen, also sich ganze Staffeln von Videos vorzunehmen. Wir haben das zum Beispiel übers Schneiden oder über den Rosenzüchter David Austin getan.
So ist es möglich, konzentrierter noch mehr Inhalte zu schaffen und die Kosten tendenziell nochmals zu senken. Also zum Beispiel einen Besuch bei einem Lieferanten oder Hersteller machen, dort Interviews führen, Produkte vorstellen, Atmosphäre einfangen.
An einem Nachmittag lassen sich auf diese Weise gut und gerne zehn verschiedene Videos kostengünstig herstellen.“
Spannend wäre einmal herauszufinden, welche anderen Händler eine ähnliche Produktionsstrategie verfolgen. Gut vorstellbar, dass Shops mit vergleichbaren Verkaufskonzepten ihre Videos ebenfalls auf einen Schwung produzieren.
Passend dazu:

Kostenersparnis durch Massenproduktion funktioniert natürlich sehr gut, wenn der Firmenkunde bereits von Videos überzeugt ist und mindestens einen Prototypen auf seiner Webseite eingebunden hat (der natürlich erstmal mehr kosten muss).
Bei vielen Händlern ist jedoch die Hemmschwelle noch zu hoch, ohne vorherigen Test gleich 10 kleine Videos produzieren zu lassen. Viele können sich nicht vorstellen, wie die Videos aussehen könnten und welche Wirkung sie letztlich auf ihrer Webseite haben.
Da ist etwas mehr Mut gefragt, denn die Kostenrechnung ist wirklich überzeugend!
Kommentiert von: Nils | 19. November 09 um 09:45 Uhr