Die auf Web 2.0 spezialisierte Münchner Unternehmensberatung Aquarius Consulting hat sich kürzlich eingehend mit Shopping-Widgets beschäftigt.
Im Text stellt Aquarius die bekannten Anwendungen von Tailgate Technologies sowie Cavi.tv vor und kommt dabei zu folgendem Fazit:
"Ein klarer Pluspunkt ist: Online-Shops können in Online-Videos eingebunden werden. Abzuwarten bleibt allerdings, wie schnell sich Nutzer auf diese innovativen Shopping-Konzepte einlassen."
Die Aquarius-Einschätzung bringt das Thema auf den Punkt. So hatten unsere US-Kollegen von VideoRetailer.org erst kürzlich am Beispiel Qoof beschrieben, was Shopping-Widgets für Händler prinzipiell so attraktiv macht:
"Tower Records is making money selling CDs and music products at local concerts - from a simple table stand with just a couple of employees.
Let's draw a parallel with the online world, outlining the vision for decentralized shopping experiences where users can browse and buy products from their community site via widgets."
Doch auch wenn Händler über Video-Widgets direkt dort verkaufen können, wo sich ihre Zielgruppe am liebsten aufhält: Der auf Widgets spezialiserte Blog E-Driven sieht Video-Widgets längst noch nicht im Mainstream angekommen:
"Lernprozesse müssen beim Konsumenten einsetzen, denn gerade Banner zeichnen aktuell eher sinkende Klickraten aus. Bis User über Banner oder Layer einkaufen, wird wohl einige Zeit vergehen."
Spannend also bleibt, wie schnell Nutzer sich auf Widget-Shopping einlassen. Denn um eine zukunftsweisende Anwendung handelt es sich zweifelsohne.
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