YouTube experimentiert jetzt erstmals mit 3D-Videos. Und um eigene Clips dreidimensional wirken zu lassen, müssen Anwender ihre Videos lediglich um Zusatzinfos ergänzen. Zum Anschauen braucht es allerdings eine 3D-Brille.
Manch einer jedenfalls sieht schon eine neue Video-Shopping-Ära gekommen:
"Vielleicht ist genau das der neue Trend auf dem Onlinevideo-Markt der Zukunft. Stellen Sie sich vor, Sie können bei Ihrem nächsten Online-Einkauf ein Produkt von allen Seiten betrachten, am besten noch in einer Live-Shopping-Version.
Oder Sie schauen sich einen Unternehmensfilm an und gewinnen den Eindruck, selbst an einem Produktionsband zu stehen oder hinter dem Schreibtisch einer Rechtsanwaltskanzlei zu sitzen. Die passende Brille ist dann direkt bei dem Shop oder dem Unternehmen selbst erhältlich."
Doch machen 3D-Videos den E-Commerce wirklich erlebbarer? Zumindest der Verkaufsansatz der virtuellen Shopping-Malls konnte bislang nicht überzeugen.
Ein wenig heikel ist auch, 2D-Clips einfach in 3D-Videos zu konvertieren. Denn in der 3D-Ansicht stören schnelle Schnitte und wechselnde Perspektiven schnell.
Sind 3D-Videos vor diesem Hintergrund also wirklich eine Alternative? Oder bieten Windowshops vielleicht doch das bessere 3D-Einkaufserlebnis?
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