3D-Shopping-Welten sind ein interessanter Verkaufsansatz. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang ein aktueller Artikel der PC-Welt:

"Aufgrund derzeitiger Schwächen beim Einkaufserlebnis könne der Online-Handel heute noch nicht mit dem Einkauf in der realen Welt konkurrieren, so eine Marketinganalyse der Kansas State University.Avatare als virtuelle Darstellung der Kunden würden sich jedoch besonders für Händler als Lösung anbieten. Zwar sei die Technik derzeit noch nicht reif dafür, doch gebe die bisherige rasche Entwicklung des Internets Hoffnung auf diesbezüglichen Fortschritt."
Was man aber nicht vergessen darf: 3D-Welten sind kein Selbstläufer. Erst wenn Händler echte Mehrwerte beim Avatar-Shopping bieten können, dürfte auch die Nachfrage der Kunden nach solchen Services steigen.
Doch welche Mehrwerte eigentlich? Einkaufserlebnisse in 3D sind auch ohne Avatar möglich. Und 3D-Umkleiden bieten bereits Mehrwerte in Shops.
Einen möglichen Verkaufsansatz hat VR-Experte Markus Breuer parat:
"Erste Shops zeigen, wie man Produktabbildungen in einer 3D-Umgebung präsentieren kann. Sie zeigen aber leider überhaupt nicht auf, wieso man das tun sollte.
Shopping ist ein soziales Erlebnis. Bei virtuelle Welten ist daher unerläßlich, dass ein gemeinsames Erleben entsteht: wenn ich andere Avatare wahrnehme und spontan Kommunikation stattfindet."
Nur mit dreidimensionalen Produktabbildungen dürften also die wenigsten Händler ihre Kunden auch als Avatare in virtuelle Einkaufspassagen locken.
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